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Bestand: 14

 

 

Porträt l Biografie

 

 

 

 

 

Waldemar Otto
Elbafigur IV, 2005, Bronze 1/12, braun patiniert, Guss: Kunstguss Rieke, bezeichnet: WO E IV 2/12 05, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr. 542, 15 × 7 × 3,8 cm

 
Waldemar Otto
Esel (aus: Figuren zur Krippe), 2017 - 2019 (aus: Figuren zur Krippe), Bronze, Auflage unbekannt, Guss: Kunstguss Rieke, Provenienz: Nachlass des Künstlers, außerhalb des WVZ, 12 × 20 cm

 
Waldemar Otto
Gedrehter Torso XVI, 1994, Bronze, aus einer Auflage von 12 Exemplaren, Guss: Kunstguss Rieke, bezeichnet: WO, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr. 333, 18 × 10,8 × 7 cm

 
Waldemar Otto
Gedrehter Torso XVIII, 1994, Bronze 1/6, Guss: Kunstguss Rieke, bezeichnet: WO April 94 1/6, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr. 335, 53 × 37 × 26 cm

 
Waldemar Otto
Kleine Aphrodite, 1986-88/1992, Bronze (außerhalb der Auflage von 12 Exemplaren), Guss: Kunstguss Rieke, bezeichnet: Kl. Aph. 86-88 WO 0/12, Entwurf: 1986-88, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr. 234, 29 × 9,4 × 8 cm

 
Waldemar Otto
Kleiner Petersburger Stier II, 1998, Bronze (12er Auflage), Guss: Kunstguss Rieke, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr.: 422, H: 8,5 cm

 
Waldemar Otto
Kleinster Petersburger Stier II, 1998, Bronze (12er Auflage), Guss: Kunstguss Rieke, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr.: 421, H: 6,5 cm

 
Waldemar Otto
Mann mit Flasche, 2006, Bronze 8/12, dunkelbraun patiniert, Guss: Kunstguss Rieke, bezeichnet: Montalto 7.10.06 WO 8/12, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr. 585, 19,3 × 16,5 cm

 
Waldemar Otto
Mann stehend II (Singender), 2006, Bronze 1/12, braun patiniert, Guss: Kunstguss Rieke, bezeichnet: WO 06 Mann stehend II, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr. 573, 60,7 × 17,6 × 20 cm

 
Waldemar Otto
Mann und Hund, 2008, Bronze 1/12, signiert, datiert, Provenienz: Nachlass des Künstlers WVZ-NR.: 592, H: 33 cm

 
Waldemar Otto
Rostocker Nereus II (Zwischenversion), 2000, Bronze 2/12, Guss: Kunstguss Rieke, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr.: 470, 32,5 × 15 × 20 cm

 
Waldemar Otto
Rostocker Triton (Zwischenversion), 2000, Bronze (12er Auflage), Guss: Kunstguss Rieke, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ.: 471, H: 54,5 cm

 
Waldemar Otto
Schaf (aus: Figuren zur Krippe), 2017 - 2019, Bronze, Auflage unbekannt, Guss: Kunstguss Rieke, Provenienz: Nachlass des Künstlers, außerhalb des WVZ, 12 × 21 × 11 cm

 
Waldemar Otto
T. B. V, 1999, Bronze 1/12, Guss: Kunstguss Rieke, bezeichnet: T. B. V 1.11.99 WO, Provenienz: Nachlass des Künstlers, WVZ-Nr. 441, 24 × 9,5 × 7 cm

 

 

 

 

     

Waldemar Otto, 2008
Foto: Cohrs-Zirus

Biografie

Am 30. März 1929 wird Waldemar Otto als fünftes von sechs Kindern eines lutherischen Pfarrers in Petrikau/Polen geboren. Er wächst in Lodz und Kolo auf. 1939, nach der Besetzung Polens, gerät die Familie unter den Druck der Nationalsozialisten. Als Fünfzehnjähriger wird Otto zum Volkssturm eingezogen. 1945 flieht die Familie nach Halle/Saale. In den Franckeschen Stiftungen zu Halle legt Waldemar Otto 1948 das Abitur ab.
Über die Schwestern, die an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein studieren und über seinen Schwager, der Kustos am Museum Moritzburg in Halle ist, hat er Zugang zu den dortigen Kunstsammlungen und erlebt mit, wie die Bilder und Plastiken der als ›entartetet‹ verfemten Expressionisten aus ihren Verstecken geholt werden.
Gleich nach dem Schulabschluss beginnt Otto an der Hochschule für bildende Künste in Berlin (West) mit dem Studium der Bildhauerei bei Alexander Gonda. Zur gleichen Zeit lehren an der Hochschule Richard Scheibe, Waldemar Grzimek und Gustav Seitz.
1952 bis 54 ist Otto Meisterschüler bei Alexander Gonda, der sich selbst zwar ganz der Abstraktion zuwendet, seinem Schüler aber das gegen- ständliche Arbeiten nicht verwehrt.
1953 beteiligt sich Otto an der Exposition Internationale des Beaux Arts in Mailand und 1954 mit der »Berliner Neuen Gruppe«, der unter anderem Hartung, Heiliger, Hofer und Pechstein angehören, an einer Ausstellung in Baden-Baden. 1954/55 erhält Otto ein Stipendium des DAAD für ein Jahr in Florenz. Dabei erlebt er die klassische italienische Kunst eher mit Distanz. Ihm wird klar, dass die Kategorien des Unfertigen, des Spröden eher seinen Weg bestimmen werden. 1955 beginnt seine freischaffende Tätigkeit in Berlin. Otto nimmt an
Gruppenausstellungen in Düsseldorf und Florenz teil, im gleichen Jahr wird ihm der Preis der »Karl-Hofer-Stiftung« verliehen, 1957 erhält er den Preis der »Großen Berliner Kunstausstellung« und 1960 den Berliner Kunstpreis »Junge Generation«. 1961 entstehen die ersten Torsi. 1963 bis 65 ist Otto Artist in Residence an der University of Notre Dame in Indiana/USA. 1965 bis 1972 lebt Otto wieder freischaffend in Berlin. Eine neue Werkphase, in der die Figur mit Wänden, Kästen oder Gittern kombiniert wird. Nach einer kurzen Zeit als wissenschaftlicher Angestellter an der Architekturfakultät der Technischen Universität in Braunschweig erhält Waldemar Otto 1973 einen Ruf als Professor an die Hochschule für Künste in Bremen. 1976 lässt er sich in Worpswede nieder, zunächst im Barken- hof, dem einstigen Wohnsitz Heinrich Vogelers, 1979 baut er sich sein eigenes Atelier mit Wohnhaus.
Bremen hat sich zwischenzeitlich zu einem Zentrum figürliche Plastik entwickelt, wie vor allem an zwei großen Ausstellungen 1978 und 1979 in den Bremer Wallanlagen sichtlich wird, die von Waldemar Otto wesentlich mitkonzipiert wurden. Dreimal wurde der Bremer Bildhauerpreis vergeben: 1980 an Alfred Hrdlicka, 1982 an Fritz Cremer und Waldemar Grzimek. 1981 ist Otto Ehrengast der Villa Massimo in Rom. 1992 ist er Lehrer an der Sommerakademie in Salzburg, 1995 erhält er die USA-Ehrengabe zum Lovis-Corinth-Preis.
1997 findet in der Eremitage in St. Petersburg eine große Retrospektive statt, 2000 erhält Otto den Prix Florance Gold in Monaco und 2001 zeigt das Nationalmuseum von Santiago in Chile eine Ausstellung seiner Werke.
Seit 1962 fanden viele Ausstellungen im In- und Ausland statt, Plastiken im öffentlichen Raum von Waldemar Otto stehen in vielen Städten.
Am 8. Mai 2020 verstorben in Worpswede.


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